Nach einer Schwangerschaft und anschließender Stillzeit kann sich die weibliche Brust verändern. So kann es zu einem Elastizitäts- und Volumenverlust kommen. Aber ist alleine das Stillen der Grund für kleinere, schlaffe Brüste? Und wie lässt sich das Volumen wiederherstellen, um eine schönes, straffes Dekolleté zu erhalten?

Sollte auf das Stillen nach der Geburt verzichtet werden, um das Brustvolumen zu erhalten?

Nein, nicht unbedingt, denn das Stillen alleine sorgt nicht dafür, dass der weibliche Busen an Volumen verliert. Auch ein Hängebusen wird nicht zwangsläufig durch die Stillzeit bedingt. Viele verschiedene Faktoren spielen dabei eine Rolle, wie etwa die hormonellen Umstellungen in der Schwangerschaft. Der Körper bereitet sich auf das Kind vor und auch darauf, es zu ernähren. Und so nehmen die Brüste während der Schwangerschaft an Größe zu.

Gleichzeitig wachsen die Brustdrüsen und es kommt zu einer erheblichen Belastung für das Bindegewebe und die Haut. Natürlich wirkt sich auch die Gewichtszunahme während einer Schwangerschaft auf die Brust aus. Haben die Frauen dann abgestillt, werden die Brustdrüsen selber wieder kleiner. Dann besteht das Risiko, dass sich die Haut und das Bindegewebe nicht mehr richtig zurückbilden.

Ist die Schwangerschaft der Grund für die schlaffe Brust?

Nein, nicht ausschließlich, denn viele Einflüsse können sich negativ auf die Brust und deren Bindegewebe auswirken. Dazu zählt etwa der natürliche Alterungsprozess, zusammen mit einem ungesunden Lebenswandel. So können der Genuss von Nikotin oder eine ungesunde Ernährung eine Erschlaffung des Gewebes fördern.

Viele Frauen, deren Brust vor der Schwangerschaft ein festes Bindegewebe aufwies, haben nach der Stillzeit wieder ihre alte Brustform. Grundsätzlich ist das Binde- und Fettgewebe der Brust in der Lage, sich selber zu regenerieren. Allerdings braucht dieser Prozess auch etwas Zeit.

Entscheidend ist außerdem das eigene Gewicht, denn das Brustvolumen hängt auch vom Körpergewicht ab. Gerade bei schlanken Frauen kann es nach der Geburt passieren, dass sie ein leichtes Untergewicht entwickeln. Hinzu kommen noch wenig Schlaf und ein hohes Maß an Stress, was sich weiter negativ auf das Körpergewicht auswirkt. Und mit sinkendem Gewicht, lässt auch das Brustvolumen nach. Denn zu etwa 40 – 80 Prozent besteht die weibliche Brust aus Fett. Sinkt dieser Anteil, so wird das Brustgewebe schlaffer.

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Wie bleibt die Brust straff nach der Geburt?

Es gibt einige Tipps, wie Sie Ihre Brust und deren Bindegewebe bei der Regeneration unterstützen können. Regelmäßige Wechselduschen fördern die Durchblutung und eine Massage mit speziellen Cremes unterstützt die Elastizität der Haut. Sie sollten nicht erst nach Schwangerschaft und Stillzeit mit der Massage beginnen, sondern bereits während der Schwangerschaft. Weiterhin förderlich für die Regeneration können spezielle Übungen zum Aufbau der Brustmuskulatur sein.

Und was ist, wenn alle diese Tipps nichts helfen und die Haut auch lange Zeit nach der Schwangerschaft noch schlaff bleibt?

Frauen, die unzufrieden mit der zu kleinen und erschlafften Oberweite sind und deren Selbstwertgefühl erheblich leidet, kommen für eine OP infrage. Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Busen kann die eigene Lebensqualität stark beeinträchtigen.

  • starke Veränderung der Brust – ein jugendlich straffer Busen wird wieder gewünscht
  • hoher Elastizitätsverlust bei Haut und Bindegewebe – die hängenden Brüste mindern das Selbstwertgefühl
  • erheblicher Volumenverlust
  • Entwicklung einer Brustasymmetrie
  • extreme Vergrößerung der Areolen (Brustwarzen)
  • Brüste sind zu groß und führen zu körperlichen Beschwerden

Die plastische und ästhetische Chirurgie hält viele Möglichkeiten bereit, die weibliche Brust nach Ihren Wünschen zu verändern. Vor einem Mommy Makeover ist aber eine detaillierte Beratung bei Dr. Klöppel & Kollegen wichtig.

  • Die Stillzeit sollte mindestens 3 - 6 Monate zurückliegen
  • Die Kinderplanung sollte abgeschlossen sein, weitere Schwangerschaften sind aber nicht ausgeschlossen
  • Achten Sie auf Ihr Gewicht und auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung
  • Sie brauchen Zeit für die Heilungsphase – nach der Brustoperation werden Sie sich in der ersten Zeit nur eingeschränkt um Ihre Kinder kümmern können

Welche Methoden für eine Brustvergrößerung nach der Schwangerschaft gibt es?

Die meisten Frauen, die sich eine Brust-OP nach einer Schwangerschaft wünschen, hatten diesen Gedanken erst nach der Geburt. Die Brust verändert sich mit jeder Geburt und auch Hormone, das Alter und die Qualität des Bindegewebes spielen dabei eine wichtige Rolle. Aber dann wird meist ein natürlich aussehender Busen gewünscht, der nicht operiert aussieht.

Und so bieten sich zwei Verfahren an:

  • Lipofilling (Brustvergrößerung mit Eigenfett): Diese Variante gliedert sich in zwei verschiedene Behandlungen auf, einer Fettabsaugung und der Verpflanzung der entnommenen Fettzellen in die Brust. Ideal ist dieses Verfahren für Frauen, die sich nur eine moderate Brustvergrößerung wünschen. Voraussetzung ist allerdings, dass ausreichend Eigenfett vorhanden ist. Das transplantierte Fett kann sich aber wieder zurückbilden.
  • Submuskuläre Brustvergrößerung: Dabei werden die Implantate komplett unter den Muskel gelegt, was für ein sehr natürliches Ergebnis sorgt. Die Implantate sind von außen nicht zu sehen und lassen sich auch kaum ertasten. Ein weiterer Vorteil ist das geringere Risiko, dass sich eine Kapselfibrose bildet oder die Brust absinkt.

Was spricht für eine Bruststraffung nach der Geburt eines Kindes?

Erschlaffte Brüste nach Schwangerschaft und Stillzeit stellen für viele Frauen ein großes Problem dar. Für das Bindegewebe der Brust ist eine Schwangerschaft eine erhebliche Belastungsprobe. Und so kann es in einigen Fällen vorkommen, dass die Brust ihre alte Straffheit nicht wiedererlangt.

Eine Bruststraffung ist ein Routine-Eingriff, der nur in sehr seltenen Fällen Komplikationen nach sich zieht. Im Rahmen der Operation ist es möglich, das überschüssige Fett- und Bindegewebe zu entfernen. So erhält die Brust ihr jugendliches, straffes Erscheinungsbild zurück. Sollte ein erheblicher Elastizitätsverlust vorliegen, so muss oftmals auch die Brustwarze neu positioniert werden.

Wird auch die Brustwarze bei der Straffung verkleinert?

Oft liegt nicht nur ein Elastizitätsverlust der Brust vor, sondern auch eine Veränderung der Brustwarzenhöfe. Diese werden größer und erscheinen oft auch dunkler. In vielen Fällen ziehen sich auch die Montgomery-Drüsen nach innen, die sonst als minimale Erhebungen rund um die Brustwarzenhöfe zu sehen sind.

Sollte es erforderlich sein, wird eine Verkleinerung der Brustwarzenvorhöfe vorgenommen. Im gleichen Zug werden die Brüste dadurch minimal gestrafft.

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